Home » Emily Erdbeer

Emily Erdbeer – im Original Strawberry Shortcake – ist eine dieser Marken, die bei vielen sofort Kindheits-Vibes auslösen: süß, farbenfroh, ein bisschen nostalgisch und bis heute erstaunlich präsent. Entstanden ist die Figur im Umfeld der US-Grußkartenfirma American Greetings. Die allerersten Vorläufer tauchten schon Anfang der 70er auf Grußkarten auf, bevor das Konzept später richtig ausgearbeitet und als eigene Charakterwelt aufgebaut wurde. 

Spannend ist dabei, dass Strawberry Shortcake nicht „von einer einzigen Person“ aus dem Nichts erfunden wurde, sondern sich aus mehreren kreativen Schritten entwickelt hat. In Quellen zur Entstehung wird u. a. die Künstlerin Barbi Sargent genannt, deren frühe Kartenmotive als Grundlage dienten, bevor der Charakter 1977 in Richtung „Strawberry Shortcake“ deutlich klarer definiert wurde.  Gleichzeitig gilt Muriel Fahrion als die Person, die dem Charakter in dieser Phase den Look gegeben hat, den viele bis heute sofort erkennen – inklusive der typischen Farbwelt und auch der frühen Figuren aus dem Umfeld, wie etwa dem Kater Custard. 

Richtig groß wurde Emily Erdbeer dann, als aus der Grußkartenidee eine komplette Produktwelt entstanden ist: Puppen, Spielsets, später Zeichentrick-Formate und natürlich jede Menge Merchandise. Gerade wenn du auf „Cute Brands“ stehst oder dir eine Sammlung aus Retro- und Nostalgie-Lines aufbaust, passt Strawberry Shortcake perfekt rein.

Im deutschsprachigen Raum kennt man die Figur vor allem als Emily Erdbeer – ein Name, der deutlich besser ins Deutsche passt als eine direkte Übersetzung von „Shortcake“, und sich deshalb auch so eingebrannt hat. 

Wenn du also Bock auf Emily Erdbeer / Strawberry Shortcake Figuren, Puppen oder Collectibles hast: Das ist genau die Art Marke, die nicht „laut“ sein muss, um im Regal aufzufallen – sondern über Charme, Nostalgie und diesen unverwechselbaren Berry-Look funktioniert.